Zurück zur Natur – Tee und seine natürliche Heilkraft
Er riecht nicht nur gut, er schmeckt auch und kann viele Beschwerden lindern: der Tee! Eine Tee-Kur kann wahre Wunder bewirken. Es müssen halt nicht immer Pillen sein! Hier die wichtigsten Heilkräutertees und ihre Wirkung:
Rooibos
schmeckt süßlich aromatisch und hellt die Stimmung genauso auf wie Schokolade. Dieser Tee ist auch für Kinder geeignet, da er kein Koffein enthält.
Lapacho
gilt als Stärkungsmittel und wirkt unterstützend bei der Heilung von Krebs- und Virus-Erkrankungen, fieberhaften Erkältungskrankheiten und Hautkrankheiten.
Kamille
wirkt antibiotisch. Durch Spülungen und Gurgeln mit Kamillentee werden Erkrankungen im Mund- und Rachenraum gelindert. Beim Inhalieren bringt der Dampf das entzündungshemmende ätherische Öl direkt zu den Schleimhäuten und in die oberen Luftwege und wirkt heilend bei sämtlichen Erkältungskrankheiten. Die enthaltenen Schleimstoffe und ätherischen Öle fördern zudem Heilungsprozesse auf der Magenschleimhaut. Der Duft des Kamillentees wirkt entspannend und harmonisierend.
Ingwerwurzel
stoppt Übelkeit und Blähungen. Funktionelle Magen-Darm-Beschwerden hingegen werden mit Schafgarbe, Kamille und Malvenblüten gelindert.
Schafgarbe
regt die Galle an. Nach einem üppigen Essen hat man in der Lebergegend häufig ein starkes Druckgefühl. Manchmal treten sogar schmerzhafte Krämpfe auf. Ursache hierfür ist eine Störung des Gallenflusses nach dem viel zu fettigen Mahl. Dagegen hilft der Tee aus Schafgarbe. Dreimal täglich eine Tasse und die Beschwerden werden gelindert, denn die ätherischen Öle sowie die Gerb- und Bitterstoffe regen die Gallenfunktion an.
Gelbwurz (Kurkuma)
ist eine weitere Pflanze mit gallensaftfördernder Wirkung. Zusätzlich senkt der Gelbwurztee den Cholesterinspiegel im Blut.
Sennesblätter
helfen bei Darmträgheit. Der Tee aus Sennesblättern gilt als sanftes Abführmittel. Allerdings sollte er nur vorübergehend getrunken werden.
Thymian
besitzt zahlreiche gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und ist ein bekannter wichtiger pflanzlicher Hustenstiller. Die ätherischen Öle wirken krampflösend und antibiotisch und helfen bei Bronchitis, Keuchhusten, Kehlkopfentzündung und Asthma. Thymiantee eignet sich auch hervorragend zum inhalieren bei Nasennebenhöhlenentzündungen und Schnupfen.
Weissdorn
stärkt das Herz und lindert leichte Herz-Kreislauf-Probleme, genauso wie Herzgespannkraut und Birkenblätter.
Grüner Tee
beugt Karies vor. Wie der schwarze Tee wird er aus dem indischen Teestrauch “Thea sinensis” gewonnen. Grüner Tee wird nicht fermentiert und behält somit all seine Wirkstoffe in unveränderter Form. Dazu gehören besonders viele Spurenelemente und Mineralien.
Melisse
sorgt für mehr Gelassenheit. Wer gestresst ist und einfach nicht abschalten kann, sollte schlückchenweise Melissentee trinken. Schnell ist man wieder ausgeglichen und entspannt, der Stress fällt von einem ab. Auch Schlafstörungen werden behoben.
Brennessel
hilft bei Allergien. Die blutreinigenden und harntreibenden Eigenschaften des “Unkrauts” lindern, als Tee getrunken, so manche allergischen Reaktionen und und wirken entschlackend und entgiftend.
Birkenblätter
entwässern und reinigen das Blut. Sie werden gerne als begleitende Tee-Kur bei chronisch-rheumatischen Beschwerden eingesetzt.
Stiefmütterchen
haben einen hohen Gehalt an Salizyl und nehmen den Juckreiz bei Ekzemen, Ausschlägen und Schuppenflechte. Auch Rheuma und Gicht können durch regelmäßiges Trinken des Tees gelindert werden. Er wirkt entzündungshemmend, schleim- und krampflösend und hilft prima bei normalen Husten bis hin zu Keuchhusten und Asthma. Zudem reduziert Stiefmütterchentee Probleme mit den Harnorganen wie z. B. eine Blasenentzündung und hilft gegen Nervosität und Schlaflosigkeit.